Presse


18.11.2015: Casino Innsbruck, eine Veranstaltung von ArtInnovation. Übergabe der Kunstkalender und Kunstbücher an die anwesenden Künstler! (Tiroler Tageszeitung)



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Der Katalog über den Kunstweg im Christophsbad 2015 ist erschienen, mit großen Bildern in 3D-Brille liegt bei. 

Preis: € 15,00





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Website des St. Vincenz-Krankenhauses Limburg

http://www.st-vincenz.de/news/news057.php


Nassauische Neue Presse vom 21.10.2013

Das Limburger St. Vincenz-Krankenhaus gilt als Pionier von "Kunst im Krankenhaus"

Kunst im Krankenhaus: Die ganz andere Therapie…

Nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern Konzept mit Hintergrund! Der Ruf einer Klinik wird durch ihre medizinischen und pflegerischen Leistungen bestimmt. Doch auch die Ausstattung der Zimmer, Bilder, die Farben der Wände sind mehr als nur Äußerlichkeiten. Folgen sie einem einheitlichen, ästhetisch-künstlerischen Konzept, wirken sie positiv auf die Atmosphäre eines Hauses, seiner Mitarbeiter und nicht zuletzt der Patienten. Ein Effekt, der nicht zuletzt auch für Kunst im Krankenhaus zutrifft…

Die heilende Kraft der Künste wurde schon in der Antike beschrieben. Kunst wird heute durchaus als ein Beitrag zur Humanisierung des Krankenhausaufenthaltes gewertet. Im Vorübergehen einen schönen Augenblick lang Kunst zu erleben, an etwas Anderes zu denken als an Krankheit, kann manchmal gar ein therapeutisches Konzept sein. Es ist eine unaufdringlich-sensible Motivation, auch während der Zeit des Klinikaufenthaltes die Welt nicht aus den Augen zu verlieren, das Leben nicht allein auf Krankheit zu reduzieren.

Diesem Anliegen tragen der Verwaltungsrat des St. Vincenz-Krankenhauses und der Förderverein Bildende Kunst Limburg bereits seit 1987 Rechnung. Auf Initiative des damaligen Chefarztes der Frauenklinik, Dr. Dieter Recken, zählte das St. Vincenz zu den ersten Krankenhäusern Deutschlands, das regelmäßig solche Präsentationen organisierte. Die von ihm ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe „Kunst im Krankenhaus“ fühlt sich vor allem auch den Künstlern der heimischen Region und damit dem Einzugsbereich des Krankenhauses verbunden.


Laudatio der Kunsthistorikerin Dr. Wauschkuhn

Gmünder Tagespost vom 09.03.2012




Die beiden großen unterschiedlichen Ebenen, die es in den Arbeiten von W. Otto Geberzahn gibt, scheinen dagegen psychischer Natur. Seine Arbeiten haben in der Regel zwei grundverschiedene Ebenen. Die Eine ist die herkömmliche Alltagswelt, in der sich der Mensch aufgehoben und geborgen fühlt. Aber diese Welt ist brüchig und zerbrechlich. Den schweren Erschütterungen des Lebens hält sie bisweilen nicht stand. Unerwartetes, Unfassbares, das plötzlich in diese Sphäre eindringt, kann jenen Ort in Sekundenschnelle unbewohnbar machen. Wie eine Art Vorhang ist die Grenze zwischen den beiden Sphären markiert. Ein Vorhang, der große Risse und Löcher aufweist, durch die wir Verstörendes und Befremdendes erahnen. Dass ein Mensch aus sehr unterschiedlichen, bisweilen bizarr gegensätzlichen Teilen bestehen kann, macht Gerberzahn mit seinem Bild “Der Wächter” deutlich. Hier changieren auch die Malweisen zwischen realistisch und informell bzw. abstrakt. Durch die schleierhaft vorbeitanzenden Traumfiguren hindurch erkennt der Betrachter ein geschlossenes Fenster, das auf ein Außen verweist. Was würde sich dem Blick hinter diesem Fenster darbieten? Packende Themen werden hier kompromisslos ausgebreitet.

Peter Burgas & Dr. Helmut Orpel, KUNST-SPEKTRUM, Das Online Magazin, 2010






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